Die Geschichte der Schützenbruderschaft

  • 1818

    Gründung 14. Juli 1818

    Gründung eines Schützenvereins in Echthausen
    Mitglieder: 73
    Major Friedrich von Schüngel, Besitzer des Rittergutes Westerhaus, wird Vorsitzender

  • 1818

    Erstes Schützenfest

    Die erste Schützenfahne wird angeschafft
    Im August wird das erste Schützenfest gefeiert

  • 1819

    Erste Verordnung

    Erstellung der „Verordnungen beym wirklichen Gelach“, die sich mit der Gliederung, mit finanziellen Dingen der Schützengesellschaft sowie mit der Organisation der Schützenfeste befasst.

  • 1821

    „Alte Königskette”

    Die “alte Königskette” wird von Major und Majorin von Schüngel gestiftet.

  • 1832

    Kein Schützenfest

    Kein Schützenfest wegen „vermuteter Kriegsunruhen“.

  • 1833

    Bier vom Wirt

    Erstmals wird das Bier zum Schützenfest nicht selber gebraut, sondern von einem Gastwirt eingekauft.

  • 1834

    Amt Hüsten

    Das Amt Hüsten wird gegründet.

  • 1839

    Tod Major von Schüngel

    Major von Schüngel stirbt. Sein Schwiegersohn Freiherr Felix von Lilien wird Hauptmann.

  • 1845

    Schützenkönig

    Erstmals wird ein König erwähnt: Es ist Werner von Lilien.

  • 1848

    Schützenvorstand

    Das Protokoll erwähnt erstmals offiziell den Begriff „Schützenvorstand“.

  • 1850

    Die Quadrille

    Erstmals wird ein „französischer Partytanz“ auf dem Fest getanzt: die Quadrille.

  • 1853

    Tanz- und Trinkzelt

    Anschaffung eines Tanz- und eines Trinkzeltes.

  • 1890

    Nur Montags gefeiert

    Das Schützenfest fällt am Samstag und Sonntag aus, da die Festgenehmigung vom Polizeibüro nicht erteilt wurde. Für Montag bekam man vom Landrat eine Genehmigung.

  • 1894

    Größeres Zelt

    Ein neues, größeres Zelt wird angeschafft.

  • 1894

    Neue Fahne & Brauereivertrag

    Die Bruderschaft erhält eine neue Schützenfahne, sie wurde 2004 restauriert.
    Die Idee einer eigenen Schützenhalle wird erstmals schriftlich erwähnt.
    Erster Brauereivertrag mit der Brauerei Rasche aus Unna.

  • 1911

    Grundstückkauf

    Die Schützenbruderschaft erwirbt das Grundstück, 
    auf dem heute die Gemeindehalle steht, von Landwirt Calaminus für 1.600 Mark.

  • 1919

    Schützenkönigin

    Es gibt erstmals eine offiziell erwähnte Schützenkönigin.

  • 1921

    Erster Präses

    Echthausen wird selbstständige Kirchengemeinde. 
    Pfarrer Wilhelm Ochse wird zum 1. Januar 1922 erster Präses der Bruderschaft.

  • 1922

    Verspätetes Jubiläumsfest

    Kriegsbedingt feiert man mit vier Jahren Verspätung das 100-jährige Bestehen der Bruderschaft.

  • 1924

    Missionar Clemens Siepmann

    Ein berühmter Sohn des Dorfes, Missionar Clemens Siepmann aus Brasilien, besucht Echthausen und wird Ehrenmitglied.

  • 1928

    Kastanien

    Die Schützenbruderschaft pflanzt die Kastanien auf dem Schützenplatz.

  • 1933

    NS-Bund für Leibesübungen

    Machtergreifung Hitlers. Die Schützenbruderschaft wird „gleichgeschaltet“ und in den NS-Bund für Leibesübungen eingegliedert.

  • 1934

    Freibierverbot

    Verbot des Freibiers durch die Polizeiverwaltung Arnsberg.

  • 1939

    Letztes Fest vor dem Krieg

    Das letzte Fest vor dem 2. Weltkrieg. Baron von Boeselager wird Schützenkönig und lässt einen Film vom Festmontag drehen.

  • 1946

    1. Versammlung nach dem Krieg

    Erste Versammlung nach dem Krieg. Um den Verein zu erhalten, beschließt man, den Eintritt in den Zentralverband historischer deutscher Schützenbruderschaften.

  • 1947

    Werfen statt Schießen

    Da das Schießen mit schweren Waffen von der Militärregierung verboten war, marschierten die Schützenbrüder kurz entschlossen zu einer im Schlosspark aufgestellten Stange und warfen den daran angehängten  Vogel mit Keulen ab.

  • 1948

    Luftgewehr & Glühbirnen

    Auf dem Sportplatz wird mit Luftgewehren auf einen leichten Holzvogel geschossen, der mit Glühbirnen gehalten wird.

  • 1949

    Hallenbau

    Die Bruderschaft errichtet zum Schützenfest eine bescheidene Halle mit Tanzboden. Diese wird in den Folgejahren ausgebaut und später von der politischen Gemeinde Echthausen übernommen.

  • 1951

    Pfarrer August Mügge

    Pfarrer August Mügge wird Präses der Bruderschaft.

  • 1953

    Vogelbauer

    Schützenbruder Uli Neuhaus baut den ersten Schützenvogel. Das Amt des Vogelbauers hat er bis zum Jahr 1992 inne. Das Vogelschießen findet in der Steinkuhle statt.

  • 1954

    Heinz König neuer Oberst

    Der langjährige Oberst Franz Rasche stirbt. Heinz König wird sein Nachfolger.

  • 1956

    Sauerländer Schützenbund

    Austritt aus dem Zentralverband historischer Deutscher Schützen und Beitritt in den Sauerländer Schützenbund.

  • 1958

    Großes Festzelt

    Ein großes Festzelt wird angeschafft.

  • 1960

    Neue Fahne

    Die Bruderschaft erhält ihre aktuelle Fahne.

  • 1962

    Vogelschießen am Sportplatz

    Das Schießen in der Steinkuhle auf die freie Vogelstange wird untersagt. Man errichtet auf dem Sportplatz eine improvisierte Stange und schießt mit Schrot auf einen leichten Vogel.

  • 1963

    Neue Königskette

    Da die alte Königskette „zu schwer” geworden ist, wird eine neue Kette gestiftet, an die jeweils die jüngsten 20 Plaketten befestigt werden.

  • 1965

    Neuer Präses

    Pfarrer Mügge stirbt an einem Herzinfarkt. Sein Nachfolger als Präses wird Pfarrer Josef Meyer.

  • 1966

    Strommast als Vogelstange

    Ein alter Strommast des Gemeinde-Elektrizitätswerks Wickede dient fortan als fest errichtete Vogelstange.

  • 1968

    Jubiläum 150 Jahre

    Jubelfest zum 150-jährigen Jubiläum der Schützenbruderschaft. Jubiläumskönigspaar sind Otto und Margot Velmer.

  • 1969

    Zutritt für Frauen

    Ab diesem Jahr haben auch die Frauen am Samstagabend („Stangenabend”) Zutritt zum Fest.

  • 1971

    Musikverein Bruchhausen

    Der Musikverein Bruchhausen spielt erstmals auf dem Schützenfest. 
    Zum letzten Mal gibt es am Montagmorgen das vor allem bei Frauen beliebte Eierbier.

  • 1972

    Heiner Rasche neuer Oberst

    Heiner Rasche tritt die Nachfolge von Heinz König als Oberst an.

  • 1973

    Samstags kein Freibier

    Da am Samstag viele auswärtige Gäste erwartet werden, wird der Stangenabend erstmals ohne Freibier gefeiert.

  • 1982

    St. Vinzenzstatue

    Die Schützenbruderschaft stiftet die St. Vinzenzstatue der Echthauser Kirche.

  • 1983

    Veltins Pilsener

    Die Bruderschaft entscheidet sich erstmals für Veltins Pilsener als Festbier.

  • 1988

    Neuer Hauptmann

    Der langjährige Hauptmann Alfons Peck verstirbt. Helmut Henning wird sein Nachfolger.

  • 1990

    „Trinkzelt“ brennt ab

    Das „Trinkzelt“ wird in der Nacht von Sonntag auf Montag Opfer einer Brandstiftung.
    Das neue, moderne Zelt wird zum Schützenfest 1991 angeschafft.

  • 1991

    Neuer Oberst & Jungschützen

    Gerhard Beckenbauer löst Heiner Rasche an der Spitze der Bruderschaft ab.
    Gründung der „Jungschützengruppe St. Vinzentius Echthausen“ mit 22 Mitgliedern. Benedikt Wolke wird erster Jungschützenkönig.

  • 1993

    Jubiläum 175 Jahre

    Jubelfest zum 175-jährigen Jubiläum der Bruderschaft. Die neue Schießanlage auf dem „Bolzplatz” wird erstmalig genutzt; Anton und Irene Vogt werden Jubelkönigspaar. Im Echthauser Schlosspark wird vor beeindruckender Kulisse der große Zapfenstreich zelebriert. 
    Erster Besuch der bayrischen Freunde aus Eutenhausen-Mussenhausen

  • 1995

    Wegkreuz „Heilig Geist“

    Die Schützenbruderschaft stiftet zum 100-jährigen Bestehen der Echthauser Pfarrkirche das Wegekreuz bei „Heilig Geist“.

  • 1998

    Jungschützen-Fahne

    Die Jungschützen bekommen eine eigene Fahne.

  • 2000

    Pastor Peter Bornhoff

    Pastor Peter Bornhoff wird zum Präses der Bruderschaft ernannt. 
    Ein Schützenbruder stiftet eine neue Kette, die der 
    König außerhalb des offiziellen Protokolls trägt.

  • 2000

    Musikverein Echthausen

    Die neu gegründete Echthauser Musikkapelle nimmt erstmals am Festzug teil.

  • 2003

    Stefan Bürger neuer König

    „Beinahe” hätte die Bruderschaft keinen neuen Schützenkönig gefunden. Stefan Bürger verhindert das.

  • 2008

    1. Kompanie

    Die „1. Kompanie” wird von ehemaligen Jungschützen gegründet.

  • 2008

    Jüngster König aller Zeiten

    Patrick Belz wird der jüngste König der Bruderschaft und wird von der Bild-Zeitung zum „jüngsten Schützenkönig” Deutschlands erkoren.

  • 2012

    Neue Führung

    Stefan Reszel übernimmt das Amt des Schützenoberst von Gerhard Beckenbauer sowie Andreas Schacke die Position des Hauptmanns von Helmut Henning.

  • 2012

    Partyband „Ambiente“

    Der Vorstand engagiert für den Samstag erstmals eine Partyband: Ambiente.
    Erstmals wird eine Kabarettveranstaltung organisiert. Erster Künstler: Der Obel.

  • 2015

    Festzug fällt aus

    Erstmals muss ein Festzug wegen Unwetters ausfallen.

  • 2017

    „Schützenjung“

    Innerhalb weniger Tage wird das Video zum Jubiläumsfest 200.000mal geklickt.

  • 2018

    200-jähriges Jubiläum

    Vogelschießen findet auf Raschen Wiese gegenüber der Gemeindehalle mit mobiler Vogelstange statt (Vogelstange am Bolzplatz durch Gesetzesänderung keine Abnahme).
    Großes Festzelt wurde organisiert. Ulrich Peck nebst Frau Mechthild regieren als Jubelkönigspaar die Bruderschaft.

  • 2020

    Golddorf Radio

    Kein Fest durch die Corona Pandemie.
    Die Schützenbruderschaft stellt ein Online-Radio Programm für 2 Tage auf die Beine sowie ein Rundumsorglos Schützenfestpaket für das Schützenfest zu Hause.

  • 2021

    Kein Fest

    Das 2te Jahr infolge kein Schützenfest wegen der weltweit anhaltenden Corona Pandemie. Schützenbruderschaft schnüren wiederholt ein Rundumsorglos Paket für das Schützenfest daheim.

  • 2022

    Neuer Oberst

    Lars Velmer übernimmt das Amt des Obersts von Stefan Reszel.
    Schützenfest nach 3 Jahren Corona-Pause erstmals OPEN Air.